NEIN zu Hass und Hetze


NEIN zum Burkaverbot

Jetzt Nachbarschaftsbrief ausdrucken und verteilen!

In der Schweiz leben fast 400’000 muslimische Menschen. Sie leben mitten unter uns. Sie gehören zur Schweiz – schon seit Jahrzehnten. Sie stehen für unsere Nationalmannschaft auf dem Fussballplatz oder haben als Pflegerinnen während der Corona-Krise Grosses geleistet. Kaum eine Schweizer Muslimin trägt eine Burka oder einen Niqab. Schätzungsweise gibt es in der Schweiz gerade mal 20 bis 30 Niqabträgerinnen.

Trotzdem hinterlassen Initiativen wie das Minarett- oder nun das Burka-Verbot tiefe Narben in der schweizerisch-muslimischen Gemeinschaft. Schon wieder soll ein Satz in die Schweizer Verfassung geschrieben werden, der sich symbolisch direkt gegen Musliminnen und Muslime richtet. Die rechtspopulistische Hetze stellt alle Musliminnen und Muslime unter Generalverdacht. Gleichzeitig löst die Initiative kein einziges Problem. Symboldebatten auf dem Rücken religiöser Minderheiten sind der Schweiz unwürdig.

Die Initiative instrumentalisiert die Gleichstellung, um Fremdenhass zu schüren. Keine Frau wird durch diese Initiative freier und selbstbestimmter. Im Gegenteil: Frauen werden kontrolliert. Fallen wir nicht darauf rein: Gleichstellung lässt sich nicht mit Kleidervorschriften erreichen!

Der Kampf gegen religiösen Extremismus ist wichtig. Aber Extremismus bekämpft man mit Offenheit, mit Rechtsstaatlichkeit und mit Respekt vor Minderheiten – nicht mit symbolischen Kleidervorschriften für Frauen in der Schweizer Verfassung.

Stimmen auch Sie am 7. März NEIN zu dieser SVP-Initiative!


Aufruf Nachbarschaftsbrief
Um die Burka-Initiative an der Urne zu bodigen, braucht es das Engagement der Zivilgesellschaft. Lade darum den Nachbarschaftsbrief herunter, drucke ihn mehrmals aus und verteile den Brief in den Briefkästen in deinem Quartier.